Honig kristallisiert, wenn ein Teil seiner natürlichen Glukose aus der Flüssigkeit austritt und Kristalle bildet. Das ist eine normale physikalische Veränderung, die von Zuckerverhältnis, Temperatur und kleinen natürlichen Partikeln wie Pollen abhängt – kein Beweis für Verderb.
Der natürliche Kristallisationsprozess
Honig ist eine konzentrierte Lösung natürlicher Zucker. Mit der Zeit kann Glukose auskristallisieren. Je nach Blüte und Zuckerverhältnis geschieht dies unterschiedlich schnell; die Kristalle können fein und cremig oder größer sein. Beides kommt bei echtem Honig vor.
Sind Kristalle ein Qualitätsmangel?
Kristalle allein zeigen weder Verderb noch Verfälschung an. Sie verändern Konsistenz und Aussehen; als Brotaufstrich tropft kristallisierter Honig sogar weniger. Gärgeruch, Druck oder Verunreinigung sind andere Warnzeichen. Bei beschädigten oder auffälligen Gläsern fragen Sie den Verkäufer.
Kristallisierten Honig schonend verflüssigen
Stellen Sie das verschlossene Glas in warmes Wasser und lassen Sie die Kristalle langsam schmelzen. Vermeiden Sie kochendes Wasser und direkte starke Hitze, die Farbe und Geschmack verändern kann. Rühren Sie gegebenenfalls mit einem sauberen, trockenen Utensil um, sofern die Packungsangaben es erlauben.
Richtig lagern
Schließen Sie den Deckel fest, lassen Sie kein Wasser ins Glas und lagern Sie Honig kühl, trocken und ohne direkte Sonne bei möglichst gleichmäßigen Bedingungen. Kühlen im Kühlschrank ist normalerweise nicht nötig und fördert bei vielen Honigen die Kristallisation.
Quellen und weiterführende Informationen
Hinweis: Dieser Artikel enthält allgemeine Informationen zu Lebensmitteln und Produkten und ist keine medizinische Beratung. Honig ist für Säuglinge unter 12 Monaten nicht geeignet. Weitere Hinweise: Informationen von Healthdirect zur Sicherheit von Säuglingen.
